Was hat Sport eigentlich mit meiner Rolle als Mama zu tun? Und was gibt es zu beachten?

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Bewegung wirkt sich nicht nur auf die körperliche, sondern auch auf die mentale Fitness aus.

Nach einem vollzogenem Sportprogramm fühlt man sich einfach rundum wohl. Klarerweise hilft Sport nach der Geburt schneller wieder fit zu werden. Doch was gilt es zu beachten und was hat es dabei mit meiner Rolle als Mama auf sich!?

 

„Jedes Kind ist anders, jede Mutter ist anders und jede Lebenssituation ist anders“

 

Deshalb ist es auch überaus wichtig, dass jede Mama mit ihrem Kind einen für sie passenden Weg findet. Die Bedürfnisse einer jeden Familie sind anders, jede Mama erlebt die Zeit nach der Geburt beziehungsweise generell die Rolle als Mama anders und das ist auch in Ordnung so – JA, das ist wirklich in Ordnung, das darf sein!!! Deshalb sind Vergleiche mit anderen Müttern, Familien oder Kindern fehl am Platz. Jede Mama darf ihre eigenen Empfindungen haben und auch sich selbst vertrauen.

 

Einfach drauflos sporteln ist keine gute Idee!

Auf sich selbst vertrauen bedeutet auch, auf die Zeichen seines Körpers zu achten. Ich denke gerade in der Schwangerschaft und auch durch die Geburt lernt man wirklich auf seinen Körper zu hören und ihm auch zu vertrauen.

 

Wie soll man starten?

Am besten beginnt man mit Rückbildungsübungen für den Beckenboden – ich weiß die Wenigsten machen diese Übungen tatsächlich – dabei sind sie so extrem wichtig – denn ein starker Beckenboden vermindert das Risiko zur späteren Harninkontinenz und führt zu einem intensiveren sexuellen Empfinden. Also wenn das mal kein Ansporn ist!

Übrigens: Beckenbodentraining ist immer von Bedeutung – auch wenn die Geburt schon Jahre zurück liegt! Es ist also nie zu spät dafür!

 

Zur Rückbildung gehört auch die Stärkung der schrägen Bauchmuskulatur, um der entstandenen Rectus Diastase (=Spalt zwischen den beiden geraden Bauchmuskeln, der durch die Dehnung der Bauchdecke entsteht) entgegenzuwirken. (Achtung: Gerade Bauchmuskeln dürfen erst dann trainiert werden, wenn dieser Spalt wieder so gut wie geschlossen ist!!!)

Dynamische, springende und ruckartige Bewegungen sollten solange vermieden werden, solange der Beckenboden noch nicht belastbar ist.

Beckenbodenschonende Sportarten sind zum Beispiel: Schwimmen, Walken, Ergometer, Radfahren, Crosstrainer, usw.

Bevor man jedoch mit dem Sport loslegt, sollte man die Freigabe des Gynäkologen abwarten. Und auch wenn man diese dann hat, gilt immer noch, dass man selbst am besten spürt, was gut für einem ist und was nicht.

 

Eines noch:

Wieder in Bewegung zu kommen und sich dadurch fit und leistungsfähig zu fühlen, bedeutet auch oft, dass man sich in seinem Körper wieder wohler, ja sogar attraktiv fühlt. Das führt wiederum zu mehr Selbstbewusstsein 🙂 .

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